Zweites Staatsexamen - Themen
und Fragen mündliche Prüfung
Unterrichtseinstiege im Biologieunterricht
Welche Kriterien für gute
U-Einstiege gibt es? Begriffsabgrenzung und Probleme hierzu: Welche Krieterien
muss ein U-Einstieg erfüllen?
Vorgabe eines U-Einstiegs
(7. Klasse; Darstellung von Pillendrehern und Meise, die Milchflasche aufpickt):
"Die Abb. wird den S. mit einem kurzen Text erläutert. Es geht in
der Stunde um angeborenes und erlerntes Verhalten. Beurteilen Sie den U-Einstieg!"
Induktion und Deduktion im Biologieunterricht
Wie würden Sie den heutigen
Einstieg hinsichtlich der Begriffe "induktiv"/"deduktiv" einordnen?
Warum wird in den Naturwissenschaften
überwiegend induktiv gearbeitet?
Vorsitzender: "Beziehen Sie
Stellung zum Wechsel induktiv-deduktiv!" (Antwort: Begriffe letztlich nicht
100-prozentig gegeneinander abzugrenzen, da auch bei der sog. "Intuition"Analyse und Synthese erfolgen. -> Man sollte lieber fragen: "Was bringt
mehr für den Unterricht?")
Einsatz interaktiver Medien
im Biologieunterricht (Internet und CD-ROM)
BU hat mit Herz, Kopf und Hand
zu erfolgen. Wie verhält sich dies bei interaktiven Medien?
Ruhig kritisch sehen (Spieltrieb
überwiegt, keine Ergebnissicherung etc.)
Methoden und Techniken der Textanalyse
im Deutschunterricht
Haben Sie heute Textanalyse
betrieben? -> Kriterien zur Begriffsbestimmung und Abgrenzung zur Interpretation
Worin bestehen Unterschiede
Sek. I. / Sek. II?
Wie machen Sie TA in Sek II,
wie in Sek I, und warum machen Sie in der Sek II das nicht genauso (z.
B. Lücken lassen etc.)?
Literatur
HACKENBROCH-KRAFFT, I.,
Parey, E.: Training Umgang mit Texten. Fachtexte erschließen, verstehen,
auswerten. Klett, 2Stuttgart 1996.
KÜGLER, H.: "Von dem
Fischer und seiner Frau". Möglichkeiten analytischer Textarbeit in
der Primarstufe. In: PRAXIS DEUTSCH, Heft 98/1989 "Textanalyse". S. 27-37.
(Wurde nicht erfragt)
SPINNER, K. H.: Textanalyse
im Unterricht. In: PRAXIS DEUTSCH, Heft 98/1989 "Textanalyse". S. 19-23.
Grammatikunterricht
Wann machen Sie denn Grammatik
in der Schule? (-> Intergrierten GU kann man immer machen)
Wozu GU? (Worin liegen die Vorteile,
wenn ein S. Grammatik beherrscht?)
Wie macht man denn GU in der
Sek II? (-> Konjunktiv I/II, längere Erläuterung, Bsp. Kafka)
Wann macht man Konjunktiv nach
Rahmenplan? (8. Klasse, in der 9. dann Aktiv/Passiv;Frage aufgeworfen:
"Ist das so herum sinnvoll?")
Was halten Sie von dem gelegenheitsorientierten
GU? (Nichts)
EINECKE, G.: Grammatik integrieren.
In: Diskussion Deutsch 65/1982. S. 194-208 (!) sowie S. 213.
MENZEL, W.: Die indirekte
Rede. Grammatik und Textanalyse am Beispiel eines Textes von Thomas Bernhard.
In: PRAXIS DEUTSCH 129/1995 "Grammatikwerkstatt". S. 61-65.
Leistungsmessung und -beurteilung
Fragen nach:
Leistungen allgemein - welche
kann man unterscheiden? (Wollte hören: mündlich/schriftlich;
habe nur Bahnhof verstanden)
AV Klassenarbeiten (Funktion
- für wen?)
Validitätsbegriff: Beispiel
(Man misst nicht die Leistung, um die es geht, z. B. bei stärkerer
Gewichtung von sprachlichen Fehlern beim Bio-Test)
Sie haben eine Klausur geschrieben,
geben dem besten S. eine 1, dem schlechtesten eine 6, und verteilen die
restlichen S. dazwischen. Deckt sich das mit dem Grundgedanken der AV Klassenarbeiten?
(Antwort: Nein, vgl. Funktion: Individualnorm und kriteriale Norm sind
zu berücksichtigen; die Sozialnorm ist bei nur der Aufgabenerstellung
wichtig.)
Disziplin (keine Zeit mehr,
entfiel)
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